Toni Braxton - Libra
Eine der markantesten und unverwechsel-
barsten Stimmen des R&B kehrt ins Musik-
business zurück: Toni Braxton.
Mit ihrem brandneuen Album "Libra", dem sehnlichst erwarteten Nachfolger des 2003er Topsellers "More Than A Woman", stellt die mehrfache Grammy-Gewinnerin ihr kreatives Meisterstück vor. In Anlehnung an die ganz besondere Art feinst arrangierter Songs, die Tonis Erfolgs-Karriere vor über einem Jahrzehnt ins Rollen brachte, präsentiert sie die perfekte Balance zwischen radio-freundlichen Grooves ("Please") und old school-anmutenden, langsamen Balladen ("Stupid", "Midnite"). The Star rises again.



In Zusammenarbeit mit Hit-Schreibern wie Scott Storch (Beyonce, Lil' Kim, Snoop Dogg), Antonio Dixon (The Underdogs) und Soulshock & Karlin ist Toni das fast unmögliche Kunststück gelungen, die hohen Erwartungen der Kritiker und Fans noch zu übertrumpfen. "Libra" wird ihre unzähligen Anhänger wieder einmal begeistern, die der R&B-Queen seit ihrem über 10 Millionen mal verkauften 93er Debut "Toni Braxton" treu zur Seite stehen. Das Album wird aber auch ihr neueres Publikum in den Bann ziehen, das erst durch jüngere Musicalerfolge auf sie aufmerksam wurde.



Toni Braxton präsentiert sich nach ihren gefeierten Star-Rollen in den Broadway-Musical-Hits "Beauty And The Beast" und dem Tony-Award-Gewinner "Aida" in besinnlicher Gemütsverfassung. Tracks wie "Supposed To Be" oder "Finally", an dem mit dem Produzenten Dixon und den Co-Writern Damon Thomas und Harvey Mason Jr. (Underdogs) sowie Tank und Eric Dawkins praktisch das Who-Is-Who des amerikani-
schen Musikbusiness mitgewirkt hat, sind geprägt von der weichen Sinnlichkeit der amerikanischen Ausnahmestimme, die von Beginn an ihr Markenzeichen war. Mit der herzzerreißenden Ballade "Stupid" wagt Toni einen Blick zurück auf 90er Klassiker wie "Un-Break My Heart" und "Breathe Again". "Midnite" schließlich, an dem sich Harold Lilly als Co-Writer und Soulshock & Karlin als Produzenten verantwortlich zeichnen, handelt von einer dieser ehrlichen Geschichten des täglichen Lebens, die Toni Braxton seit jeher wie keine andere zu erzählen weiß.



"Libra" ist ein weiterer Meilenstein einer nahezu beispiellos erfolgreichen Musik-Karriere, in deren Verlauf die US-Sängerin jedoch auch harte Schicksalsschläge hin-
nehmen musste. Trotz zahlreicher Millio-
nenseller stand Toni Braxton im Jahre 1997 mit einem Mal vor dem Bankrott. Falsche Freunde hatten ihr wenig hilfreiche Tipps zur Geldanlage gegeben. "Das war mir eine der wichtigsten Lehren, die ich aus meinem Leben bisher gezogen habe", sagt Toni heute. In 2003, kurz nach der Veröffentlich-
ung ihres bisher letzten Albums "More Than A Woman", zog sich die zweifache Mutter während ihres Engagements bei "Aida" eine schwere Herzbeutel-Entzündung (Perikarditis) zu. Eine erzwungene drei-
jährige Schaffenspause war die Folge. Drei Jahre sind eine lange Zeit im heutigen Pop-Business, und schon sah es so aus, als könne ihr Stern vielleicht für immer erlö-
schen. Doch Braxton gab nie auf. Nunmehr vollständig erholt, beschloss sie zunächst als aktive Sprecherin der 'American Heart Association' Frauen über die Gefahren von Herzleiden aufzuklären - und des weiteren, mit "Libra" ein neues Album aufzunehmen.



Toni Braxton hat es trotz aller Unwägbarkei-
ten geschafft, ihr Leben wieder in ausgegli-
chene Bahnen zu lenken. Vielleicht ist dies der Grund für den Titel, den die an einem 07.10. geborene Sängerin für ihren aktuellen Longplayer gewählt hat: "Libra" ist die englische Bezeichnung für das Sternzeichen Waage. Vielleicht bringt die Bezeichnung aber auch Tonis Dankbarkeit für ihr beein-
druckendes Gesangstalent zum Ausdruck, das ihr mit der Geburt in die Wiege gelegt wurde. Denn alles in allem stand ihre Musikkarriere von Beginn an unter einem guten Stern:
Nachdem Toni Braxton 1991 mit dem Song "Love Should Brought You Home" (aus dem Soundtrack des Kassenschlagers "Boomerang") erstmals explosionsartig in der Musikszene auftauchte, konnte sie sich im weiteren Verlauf mit beeindruckenden fünf Platin-Alben eine weltweite Fanbase aufbauen. Als "First Lady der La Records' sollten aus ihrer Partnerschaft mit Antonio 'L.A.' Reid und Kenneth 'Babyface' Edmonds die unvergessenen Top-Seller "Toni Braxton" (1993), "Secrets" (1996), "The Heat" (2000), "Snowflakes" (2001) und den 2003er "More Than A Woman", an dem u.a. The Neptunes und Rodney Jerkins als Co-Schreiber mitwirkten, hervorgehen.



Neben dem in 2003 weltweit meistverkaufte Longplayer "Ultimate Collection" und zahl-
reichen Hitsingles wie "Another Sad Love Song", "Breathe Again", "Un-Break My Heart" und "You're Makin' Me High" kann die Soul-Queen sagenhafte sechs Grammys vorwei-
sen: In 1993, '94, '97 und 2000 wurde sie für die 'Best R&B Female Vocale Performance' ausgezeichnet, '93 überdies als 'Best New Artist' und '97 für die 'Best Pop Female Vocale Performance'.



Tonis großartiges Talent war schon frühzeitig erkennbar, als sie gemeinsam mit ihren vier Schwestern im Kirchen-Chor von Severn, Maryland zu singen anfing. Doch trotz ihrer großen Affinität zu Künstlern wie Stevie Wonder, Anita Baker, Chaka Khan und Whitney Houston, wollte sie zunächst Lehrer-
in werden. Erst während ihres Studiums an der Bowie State University wurden die Pro-
duzenten L.A. Reid und Babyface (LaFace) per Zufall auf sie aufmerksam - im Verlauf der nächsten zehn Jahre sollte Toni Braxton mehr als 40 Millionen Tonträger verkaufen. Im Jahre 1998, nachdem sie ihre Finanz-
misere von 1997 einigermaßen überstanden hatte, begann sie neben ihrer Popkarriere am Broadway für Furore zu sorgen, als sie die Hauptrolle in "Beauty & The Beast" übernahm. Der 2000er Longplayer "The Heat" eroberte gleich in über einem Dutzend Ländern die Top Ten der Album-Charts, u.a. in den USA, Frankreich, Deutschland, Holland, Norwegen, Polen, Sweden, Hong Kong, Südafrika, Griechenland, Dänemark, österreich, Belgien, Israel und der Schweitz. Die Single-Auskopplung "He Wasn't Man Enough" erlangte Gold-Status und führte zu Tonis Grammy-Nominierung.



Noch während der Promotionarbeit zu "The Heat" gab das unerschöpfliche Multitalent ihr Leinwanddebüt mit "Kingdome Come", eine All-Star-Produktion, die ihr einen BET Black Oscar einbrachte. Zeitgleich wurde Braxton für ihre Erfolgskarriere der begehrte 'Aretha Franklin Soul Train Award' verliehen (2000). Nachdem 2001er "Snowflakes" begann Toni in 2002 mit der Arbeit an "More Than A Woman", ihrem bis dahin direktesten Longplayer. "Dieses Album repräsentiert mich noch mehr, als alle Alben zuvor", erklärte die Sängerin damals. "Meine erste Liebe war R&B, doch ich hatte von Anfang an auch viel mit Hip Hop zu tun. Ich entwickle mich ständig musikalisch weiter und die Leute sollen in jedem Album neue Aspekte an mir entdecken".